Wie Du beim Bewerben Deinen inneren Schweinehund überwindest.

Wie Du beim Bewerben Deinen inneren Schweinehund überwindest.

Jobbewerbungen sind Marathons, keine Sprints. Am Anfang geht es knackig voran, aber nach den ersten Rückschlägen (Absagen, lange Antwortzeiten) leidet das Ego, sinkt die Energie und Demotivation setzt ein. Was in den nächsten Gesprächen dann leider auch durchschimmert und so setzt sich die Negativspirale fort.

Drei einfache Regeln helfen Dir, während dieser Zeit Durchhänger zu vermeiden.

Fahrplan entwickeln
Du hast Dir Deine zukünftigen Wunscharbeitgeber aufgeschrieben. Liste nicht zu viele Firmen. Wahllos Firmen anzusprechen erhöht Deine Trefferquote nicht, vielmehr läufst Du Gefahr, Dich zu verzetteln. Mach Dir nun einen Fahrplan, wann Du mit welchem Unternehmen sprechen möchtest. Und zwar nicht mit dem Wunscharbeitgeber als Erstes. Erst einmal ein paar andere Arbeitgeber zum Aufwärmen ansprechen: Die Message glattziehen, den Interviewauftritt proben, Fahrt aufnehmen. Den Bewerbungsfahrplan immer aktuell halten und die Ergebnisse dokumentieren, damit Du den Überblick nicht verlierst.

Absagen positiv annehmen.
Bevor Du die erste Bewerbung abgeschickt hast, steht eins schon jetzt fest: Du wirst deutlich mehr Absagen als Zusagen erhalten. Das geht jedem Bewerber so, ist gleichsam das erste Naturgesetz der Bewerbung. Absagen sind immer schmerzhaft, denn die Angst vor sozialer Ablehnung ist tief im menschlichen Bewusstsein verankert. Es hilft, dieses Gefühl zu normalisieren, die Ablehnung nicht persönlich zu nehmen. Ablehnung sagt nur etwas über den Ablehnenden aus, nicht über den Abgelehnten. So gesehen haben Absagen etwas Positives, wenn man sie objektiv analysiert und richtig verarbeitet: Was hat hier nicht gepasst, was kann ich beim nächsten Kontakt verbessern (Anschreiben, Mappe, Referenzen, Gespräch).

Zwischenerfolge feiern. Durchatmen.
Ohne Etappenziele auf dem Weg wird der Bewerbungsprozess zur la-a-angen Durststrecke. Sie halten den täglichen inneren Schweinehund im Zaum. Selbst einen kleinen Erfolg (Bewerbungen abgeschickt, Unternehmen hat geantwortet, Unternehmen hat zum Gespräch eingeladen, usw.) darfst und solltest Du genießen. Du bist noch nicht ganz am Ziel, aber einen Schritt vorwärtsgekommen. Bravo! Feiere den Erfolg nicht ohne (kleine) Belohnung. Lege auch ab und zu eine Pause ein, um mal durchzuschnaufen und Dich neu zu sortieren.

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