Wetten, du erwägst gerade einen Jobwechsel.
Wetten, du erwägst gerade einen Jobwechsel.

Wetten, du erwägst gerade einen Jobwechsel.

Statistisch betrachtet gewinnt man diese Wette öfter als man sie verliert: 53% aller Beschäftigten sind laut einer Studie unzufrieden mit dem Job.

Ist jetzt der richtige Zeitpunkt für dich, den Sprung zu wagen? Halte Zettel und Stift bereit, hier sind die Fragen, die du dir ehrlich beantworten solltest, um die beste Entscheidung zu treffen.

1. Warum bin ich noch hier?
Es muss Gründe dafür geben, dass du seit Jahren in einem Job ausharrst, der dich nicht zufriedenstellt. Spüre diese Gründe auf. Magst du die finanzielle Sicherheit? Ist es dein Pflichtgefühl, das dich von einem Wechsel abhält. Oder die Furcht vor einer einschneidenden Veränderung?
Schreibe alle Gründe auf den Zettel. Einige mögen “no news“ sein, andere werden dich überraschen. Diese Liste wird auch hilfreich sein, um neue Joboptionen zu bewerten.

2. Wäre ich gern mein(e) Chef/-in?
Kannst du dir vorstellen, den Job deines/r Chefs/-in zu machen, oder sogar den der Ebene darüber? Wenn nicht, ist dies ein starkes Signal, weiterzuziehen. Andersherum: Wessen Karriere interessiert und lockt dich? Wie kommst du dahin?

3. Was macht mich in meinem bisherigen Job unzufrieden?
Die Antworten auf diese Frage verdeutlichen dir die Stärke der Argumente für einen Wechsel. Und liefern dir eine Liste deiner K.O-Kriterien im neuen Job. Du willst ja nicht vom Regen in die Traufe kommen. Apropos „Regen und Traufe“: Wenn das Problem eher in der Natur deiner Branche liegt, hilft auch ein Jobwechsel zur Konkurrenz nichts. Dann macht es vielleicht Sinn, einen anderen Job beim gleichen Arbeitgeber anzufragen.

4. Was erwarte ich von meinem nächsten Karriereschritt?
Dies ist die Kehrseite der letzten Frage. Was erwarte ich mir im neuen Job? Werden sich die Umstände, die mir zurzeit missfallen, verbessern? Was gewinne ich hinzu? Mehr Gehalt, flexiblere Arbeitszeiten, erweiterte Entscheidungsbefugnisse, Leitung eines Teams, usw.
Sei ehrlich, insbesondere mit den Schattenseiten eines möglichen Jobwechsels. Wir tendieren dazu, einen Jobwechsel schönzuträumen, wenn wir frustriert sind.

5. Was bedeutet ein Wechsel für meine Finanzen?
Die meisten Leute bleiben aus finanziellen Gründen in ihrem alten Job. Rechne die Konsequenzen eines Wechsels sorgfältig durch, inklusive eines Szenarios, in welchem du deinen neuen Job nicht gleich nahtlos an den alten reihst.

6. Was ist das „Worst Case“ Szenario?
Konkretisiere dein Bauchkribbeln, diese unbestimmte Angst vor Veränderung. Was ist das Schlimmste, das dir passieren kann: Der nächste Job entpuppt sich als der falsche, und du wirst dir einen neuen suchen müssen. Naja, so schlimm ist das ja gar nicht. Denn dein momentaner Job ist ja auch der falsche, also schlechter hast du dich auch im „Worst Case“ Szenario nicht gestellt.


Transparenz und Informationen unterstützen deine Karriere-Entscheidung. Sieh dich nach geeigneten Jobs in der Jobbörse um.




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