Best-in-Class Personalteams stechen heraus (Teil 1)

Best-in-Class Personalteams stechen heraus (Teil 1)

14.05.2021

Die Zukunft ist jetzt, sozusagen.

Der Human Resources Sektor hat in den vergangenen Jahren einen spürbaren Fortschritt erlebt ... zumindest teilweise: Sogenannte Best-in-Class Personalteams haben Teams, die noch der Vergangenheit verhaftet sind, durch unermüdliche Innovation abgehängt, und dadurch viel Wert für die Unternehmen geschaffen.

Progressive Personalteams erkennen die neuen Realitäten, denken und handeln disruptiv.

1. HR agiert als Business-Treiber
Die traditionelle Sichtweise stigmatisiert Personalabteilungen als Verwalter und Verweser, mehr administrative Unterstützer als echte Wertschaffer für das Unternehmen. Exzellent arbeitende HR-Abteilungen lösen dieses Stigma auf und entwickeln sich zu maßgeblichen Erfolgsfaktoren für die Unternehmens-Performance.

Die logistischen und führungstechnischen Fähigkeiten, über Nacht auf Hybrid Office umzusteigen, hielten Unternehmen im letzten Jahr über Wasser. Geschäftsmodelle mussten umgedacht, Organisations- und Mitarbeiterprofile angepasst werden. Hierfür gab es kein Handbuch oder zumindest zurückliegende Erfahrungen. Dies war keine Verwaltungsfunktion, sondern echtes Management.

2. HR organisiert verstreute Teams
Für viele Unternehmen sind distribuierte Teams mittlerweile der Normalfall. Hybrid Office ist das wahrscheinlichste, gleichzeitig aber das am schwierigsten umzusetzende Arbeitsplatzmodell der Zukunft. Es benötigt
  • virtuelles Dokumentenmanagement und asynchrone Kommunikation, sodass Mitarbeiter:innen im Unternehmen und zu Hause gleichermaßen effizient arbeiten können
  • Prozesse, die der virtuellen Realität angepasst sind, und nicht einfach von „im Büro“ kopiert sind
  • Führungsmodelle, die auf Mitarbeiterautonomie und Selbstverantwortung setzen, statt traditionelle „Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser“ Hierarchien (mehr hierzu im Artikel Teamwork im Hybrid Office – Wie geht das?)
So sprachen wir beispielsweise mit Katharina Hahn bei Ankerkraut, der Geschmacksmanufaktur aus Hamburg: "Wir sind immer auf der Suche nach passenden Matrosen für unsere Crew und scheuen uns nicht, neue Methoden und Wege auszuprobieren. Um auch in Zeiten von Corona jedem die gleiche Möglichkeit zu bieten, verwenden wir unterschiedliche digitale Tools im Recruiting. Darunter zählen vor allem Videointerviews und Videobewerbungen. Sie ermöglichen uns einen ersten Eindruck von den zukünftigen Crewmitgliedern zu gewinnen."

3. HR arbeitet agile
Agiles Arbeiten muss nicht klischeehaft tägliche Steh-Meetings und bunte Post-it Schnipsel bedeuten. Vereinfacht ist es das schnelle, flexible Reagieren auf Veränderungen durch äußere Bedingungen. Agile Arbeitsweise bedeutet schrittweises Vorgehen, ständige Feedbackschleifen, hohe Autonomie von Teams und einen klaren Kundenfokus. HR Führungskräfte, die „Haben wir doch schon immer so gemacht“ durch „Testen wir mal diese Idee, und korrigieren den Kurs bei Bedarf“ ersetzen, haben in einer Zeit ständiger Veränderung einen klaren Vorteil.

Fortsetzung folgt. Mehr über die Karriere Hamburg Arbeitgeberplattform hier.




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