Stellenanzeige oder Headhunter?

Stellenanzeige oder Headhunter?

22.11.2020 Wilke Schütte ist ein ausgesprochener Experte für das Thema Recruiting. Er war verantwortlich für das Recruiting bei den Unternehmen Philips und Fielmann, bevor er Elbhunter Personalberatung GmbH gründete. Wir haben ihn zu verschiedenen Recruiting-Themen befragt.

 
Herr Schütte, gibt es den Begriff Headhunter noch oder ist der nicht mehr zeitgemäß?
Welchen Begriff Sie verwenden, ob Headhunter, Personalberater oder Recruiter, spielt für mich keine Rolle. Entscheidend ist, daß wir die richtigen Kompetenzen mitbringen: Empathie, Kommunikationsvermögen, Ausdauer und Freude am Vertrieb.

Wie erleben Sie den momentanen Bewerbermarkt?
Wir erleben aktuell zwei gegenläufige Tendenzen. Einerseits gibt es mehr Bewerber, die sich aufgrund wirtschaftlicher Schwierigkeiten bei ihrem aktuellen Arbeitgeber auf unsere Online-Stellenanzeigen bewerben. Andererseits hören wir sehr häufig von Kandidaten, die wir aktiv für unsere Mandanten ansprechen, daß sie aktuell wegen der Unsicherheit am Markt nicht über einen Jobwechsel nachdenken, obwohl das Angebot interessant klingt.

Stellenanzeige oder Personalberater, wozu raten Sie ihren Kunden?
Beides. Bei Elbhunter setzen wir bei unseren Projekten immer auf einen Mix von Recruiting-Kanälen. Online-Stellenangebote und Social-Media Kampagnen, um die aktiven Sucher anzusprechen. Interne Datenbanksuche und Direktansprache, um die latent wechselwilligen, aber nicht aktiv suchenden Bewerber zu erreichen.  

Warum und wie nutzen Sie karriere-hamburg.de als Portal?
Unsere Kunden sind überwiegend in Norddeutschland aktiv. Daher passt der regionale Bezug von karriere-hamburg.de und karriere-bremen.de. Wir haben unsere durchschnittlichen Kosten pro Bewerbung in unterschiedlichen Online-Stellenbörsen analysiert und haben festgestellt, daß die beiden Portale sehr gute Resultate liefern.

Wie helfen Sie Ihren Kunden sonst noch?

Egal welchen Recruiting-Kanal wir wählen, ist es extrem wichtig, für jede offene Position klar herauszuarbeiten, was das Einzigartige an der Position (USP) und dem Unternehmen (EVP) ist. Diese Alleinstellungsmerkmale sollten in der Stellenangebot oder bei der Direktansprache konkret benannt werden, um die potentiellen Bewerber zu überzeugen.

Was sollte Ihr Kunde in dem Prozess beisteuern?
Er sollte sich ganz zu Beginn des Projektes Zeit für ein detailliertes Briefing-Gespräch nehmen, damit wir einen guten Einblick in die Unternehmenskultur bekommen und die Aufgaben in der Funktion sowie die Anforderungen an den Kandidaten ganz genau verstehen. Ferner sollte der gesamte Bewerbungsprozess schnell laufen und dem Bewerber gemachte Zusagen müssen konsequent eingehalten werden.

Mehr Infos zur Elbhunter Personalberatung GmbH finden Sie im Unternehmensprofil und auf der Homepage des Unternehmens.

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