Was Personalmarketing von Aschenputtel lernen kann

Was Personalmarketing von Aschenputtel lernen kann

05.10.2020 Im Märchen von Aschenputtel stehen die Damen Schlange, um den Prinzen mit Schönheit, Charme und Reichtümern zu beeindrucken. Aber am Ende entscheidet einzig und allein, ob der Schuh passt.

Was hat das mit Personalmarketing zu tun? Jobsucher haben drei einfache Fragen, alles um die Frage „Passt der Schuh?“

1. Gefällt mir der Arbeitsplatz?
2. Mag/kann ich den Job?
3. Stimmt das Gehalt?

Transparenz trumpft hier. Kandidaten wollen informiert und nicht beeindruckt werden, schon gar nicht mit Leerfloskeln. „Liebe Firmen, hört auf mit dem Geschwätz“, titelt Der Spiegel in seiner neuesten Ausgabe.

Gefällt mir der Arbeitsplatz?

Konkrete Informationen zu Unternehmen und Arbeitsplatz im Unternehmensporträt statt Worthülsen wie „... wir arbeiten als Team und bieten aussichtsreiche berufliche Perspektiven.”

Fotos und Videos zeigen den Arbeitsplatz authentisch und verständlich. Bei Videos ist die ganze Bandbreite erlaubt, von dokumentarisch und authentisch bis zu verschmitzt und augenzwinkerned.

Bewerber vertrauen Mitarbeiterbewertungen deutlich mehr als dem Eigenlob des Arbeitgeber. In einer Studie von Softgarden entschieden sich 80 Prozent der Befragten bei ansonsten identischen Anzeigen für die Variante mit Mitarbeiterbewertungen. Wenn Sie Bewertungen auf unabhängigen Plattformen wie Glassdoor oder Kununu haben, nehmen Sie die in Ihr Porträt. Selbst wenn sie nicht perfekt sind, das erwartet eh niemand, aber Sie punkten mit Ehrlichkeit.

Am Ball bleiben: Alle zwei Wochen einen Newsflash hochladen. Der erscheint nicht nur im Porträt, sondern auf der Homepage des Portals! Keine Angst, das geht kinderleicht.

Hier ein paar 'Best Practice' Beispiele zur Veranschaulichung - Horbach, Helios Endo-Klinik Hamburg, Rosenhof Ahrensburg


Mag/ kann ich den Job?

Wir haben an dieser Stelle bereits das Perfekte Stellenangebot besprochen.


Stimmt das Gehalt?

Übers Geld reden ist in Deutschland immer noch ungewohnt, aber die Daten sprechen für sich: Nach der oben zitierten Softgarden-Studie generieren Jobangebote mit Gehaltsangabe hochgerechnet 3x mehr Bewerber als ohne.

Also: Reden Sie Klartext, seien Sie authentisch, und sprechen Sie die wirklichen Fragen der Jobsucher an. Wir beraten Sie gern weiter.

Melden Sie sich gern bei uns.




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