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Tschüss! 7 gute Gründe, warum du kündigen solltest

Tschüss! 7 gute Gründe, warum du kündigen solltest

Jede:r erlebt im Job gute und schlechte Tage. Das gehört dazu. Aber wenn die eigene Unzufriedenheit im Job zum Dauerzustand wird, schon freitags der Gedanke an Montag Stress erzeugt, du morgens aufwachst und hoffst, dass die Woche schnell vorüber geht, solltest du vielleicht über einen Jobwechsel nachdenken.

Tatsächlich bist du damit nicht allein. Laut einer Forsa-Studie im Auftrag von Xing denken vier von zehn Arbeitnehmenden über einen Jobwechsel nach. Unzufriedenheit im Job bestärkt diesen Wunsch nach beruflicher Veränderung zusätzlich. Wir haben 7 wirklich gute Gründe gesammelt, die definitiv für eine Kündigung sprechen.

Unglücklich im Job: Die Reißleine ziehen

Wir verbringen rund ein Drittel unserer gesamten Lebenszeit am Arbeitsplatz. Klar, dass der Job damit einen großen Stellenwert in unserem Leben hat – und trotzdem quälen sich viele jeden Tag zur Arbeit und sind eigentlich ganz und gar unglücklich in ihrem Job. Oft ist es die Angst vor dem Neuanfang, denn immerhin scheint der aktuelle Job sicher und vielleicht ist auch die Bezahlung okay. Wen kümmert da fehlende Wertschätzung oder der unliebsame Chef?

Doch wer so denkt, tut sich selbst und der eigenen Gesundheit keinen Gefallen. Vielmehr sollten betroffene Arbeitnehmende in sich hineinhorchen, selbst die Reißleine ziehen und den Schritt in ein neues berufliches Kapitel wagen.

Natürlich sollte die Entscheidung für den Jobwechsel nicht aus einer Laune heraus geschehen, sondern gut durchdacht sein und gute Gründe haben.

#1: Keine Perspektive

Du ackerst und ackerst – immer mit dem Ziel des beruflichen Aufstiegs. Irgendwann musst du feststellen, dass du eigentlich nur auf der Stelle trittst und sich die Karriereleiter in deinem aktuellen Unternehmen als Hamsterrad entpuppt. Vielleicht wirst du bei Beförderungen übergangen oder du stößt in der Hierarchie auf eine unsichtbare Mauer? Auch in puncto Weiterbildung wirst du nicht unterstützt?

Wenn es für dich nicht mehr nach oben geht, obwohl du das anstrebst, bleibt manchmal nur das Ausweichen zur Seite. Um dich weiterzuentwickeln und den nächsten Karriereschritt zu gehen, kann ein neuer Job genau das Richtige sein.

#2: Schlechte Bezahlung

Du übernimmst mehr Verantwortung, als du müsstest, leistest haufenweise Überstunden, gibst einfach jeden Tag alles und trotzdem wirst du bei Gehaltsverhandlungen mit vagen Aussagen abgespeist? Deine Arbeitsleistung sollte sich immer auf deinem Konto widerspiegeln, schließlich hängt das immer auch mit der Wertschätzung durch Arbeitgebende zusammen. Wenn Vorgesetzte deine Mehrarbeit für selbstverständlich halten, statt die angemessene Wertschätzung zu zollen, ist auch das ein Grund für einen Jobwechsel. Andere Vorgesetzte würden alles für so gute Mitarbeiter:innen geben.

#3: Schlechtes Arbeitsklima

Selbst der tollste Job der Welt kann zur Qual werden, wenn unter den Kollegen im Büro ständig dicke Luft herrscht oder der/die Chef:in von Führungsverhalten keinen Plan hat. Wir verbringen die meiste Zeit des Tages auf der Arbeit – da sollte die Chemie unter den Kollegen und Vorgesetzten schon stimmen.

Nein, du musst auf der Arbeit nicht deine besten Freunde finden. Aber wenn Mobbing und Intrigen an der Tagesordnung sind, wenn Vorgesetzte in dir nicht nur ein Augenrollen, sondern Hass oder Angstschweiß auslösen, wird der Arbeitstag schnell zum Albtraum. Sollten klärende Gespräche die Arbeitsatmosphäre nicht verbessern: nichts wie weg.

#4: Mangelnde Work-Life-Balance

Für viele spielt eine ausgewogene Work-Life-Balance eine essentielle Rolle. Niemand wird sich am Ende seines Lebens darüber ärgern, zu wenig Zeit auf der Arbeit verbracht zu haben. Durch starre Arbeitszeiten, lange Pendelwege, keine Homeoffice-Möglichkeiten und mangelndes Verständnis, fehlt Arbeitnehmenden wertvolle Zeit mit ihren Lieben. Wenn diese fehlende Flexibilität dazu führt, dass sich Familie und Job nicht mehr miteinander vereinbaren lassen und du darunter leidest, solltest du dich nach einem neuen Arbeitsplatz umschauen.

#5: Zu viel Druck

Du versinkst in Arbeit, Pausen sind nicht drin, nach Feierabend bist du völlig ausgebrannt und dein:e Chef:in ist einfach nie zufrieden? Wenn das Arbeitspensum viel zu hoch und die Zeit dafür permanent zu wenig ist, löst das auf Dauer Stress aus. Zudem kann nicht jede:r unter solchen Bedingungen qualitativ gute Arbeit leisten, was wiederum zu Unzufriedenheit führt. Natürlich solltest du nicht gleich bei jeder stressigen Phase das Handtuch werfen, aber negativer Stress über eine längere Zeit, ist nichts, was dein Körper einfach so wegstecken kann. Denn der macht langfristig krank – Stichwort Burnout.

#6: Langeweile und Stillstand

Du verbringst 90 Prozent deiner Arbeitszeit damit, auf die Uhr zu schauen, die Zeit bis zum Feierabend scheint unendlich langsam zu vergehen und du hast das Gefühl dein Gehirn setzt schon Staub an? Wenn Eintönigkeit, totale Unterforderung und Monotonie in deinem Job nicht die Ausnahme, sondern die Regel sind, wird es eindeutig Zeit für neue Herausforderungen.

Dass sich irgendwann Routine einstellt, ist völlig normal. Aber nur ein Job, der dich auch mal fördert und ein gewisses Entwicklungspotenzial für dich bereithält, führt langfristig dazu, dass du zufrieden bist. Wer seine Stärken nicht einbringen kann, kann mit der eigenen Arbeit auch keinen positiven Effekt erzielen. Wenn es in deinem aktuellen Unternehmen keine Einsatzbereiche gibt, in denen du deine Fähigkeiten optimal einbringen kannst, ist der Zeitpunkt für einen anderen, erfüllenden Job gekommen.

#7: Wertschätzung ist ein Fremdwort

Wertschätzung ist die Motivationsquelle überhaupt. Positive Anerkennung ist ein wichtiger Antriebsmotor für jeden Beschäftigten und spielt in alle oben genannten Punkte mit ein. Ein ernstgemeintes Lob oder Dankeschön, das Halten von Versprechungen, transparente Kommunikation und Vertrauen in die Expertise eines Mitarbeitenden – all das zahlt auf die Mitarbeitermotivation und letztlich auch Mitarbeiterbindung ein.

Wenn du keinerlei Wertschätzung erfährst, ist es nur verständlich, dass die Motivation flöten geht. Doch wenn du eigentlich liebst, was du tust und damit auch erfolgreich bist, warum verkaufst du dich unter Wert? Auch hier kannst du getrost eine Kündigung in Erwägung ziehen.

Gehen oder bleiben?

Am Ende ist der Schritt zur Kündigung eine ganz individuelle Entscheidung. Was für den einen im Job wichtig ist, ist für den anderen nicht der Rede wert. Wenn du diesen Artikel liest, spielst du vielleicht schon länger mit dem Gedanken, den Job zu wechseln. Solltest du aber innerlich bereits gekündigt haben, weil dein aktueller Job mehr Frust als Lust verursacht, denke an dich und deine Gesundheit.

Ja, ein Jobwechsel erfordert Mut, aber Fakt ist: Das Leben ist zu kurz für einen Job, der dich unglücklich macht. Geld mag wichtig sein, aber am Ende deines Arbeitslebens wird dich niemand dafür beglückwünschen irgendwie durchgehalten zu haben – auch du selbst nicht.

Und außerdem: In deiner Nähe gibt es genügend Jobs, die für dich in Frage kommen könnten, bei denen du dich weiterentwickeln und wohl fühlen kannst – und vor allem: die dir Spaß machen. Also worauf wartest du noch? Finde deinen Traumjob in unserer Jobbörse!



04.05.2022 Alle Blogs Nach Oben