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Deckblatt in Bewerbung: ja oder nein?

Deckblatt in Bewerbung: ja oder nein?

In Online-Bewerbungsformularen gibt es häufig gar nicht die Möglichkeit ein Deckblatt hochzuladen. Manche Personaler:innen ärgern sich zudem über Deckblätter, die lediglich Speicherplatz verbrauchen. Hat das Deckblatt also ausgedient?

Deckblatt in Bewerbung: Brauche ich das wirklich?

Ob deine Bewerbung ein Deckblatt benötigt oder nicht, lässt sich nicht pauschal beantworten. Manchmal wird es für gut befunden, manchmal erntet es einfach nur gelangweilte Blicke.

Die Bewerbung via E-Mail oder Online-Formular ist heutzutage Standard. In Online-Bewerbungen wird das Deckblatt kaum noch genutzt und in vielen Online-Formularen ist es auch gar nicht vorgesehen. Zudem gibt es keine explizite Vorschrift oder DIN-Norm, die besagen würde, dass du deinen Unterlagen ein Deckblatt beilegen musst. Du könntest das Deckblatt im Prinzip auch weglassen und die Frage könnte damit geklärt sein. Wäre da nicht das große Aber…

Es gibt tatsächlich Personaler:innen, die du mit einem Deckblatt „catchen“ kannst. Einige sind förmlich aus dem Häuschen, wenn sie sehen, dass sich Bewerbende durch ein kreatives Deckblatt hervortun möchten. Wenn das Deckblatt geschickt eingesetzt wird, kann es also durchaus seine Vorteile haben.

Welche Vorteile hat ein Deckblatt in einer Bewerbung?

Ein Deckblatt ist für eine erfolgreiche Bewerbung keinesfalls ein Muss. Manche mögen es, andere wiederum nicht. Wenn du das Deckblatt jedoch kreativ gestaltest und geschickt einsetzt, kann es dir folgende Vorteile bieten:

  • Die Bewerbung wirkt optisch ansprechender und kreativer
  • Der/die Personaler:in erhält auf einen Blick die wichtigsten Informationen
  • Im Lebenslauf bleibt mehr Platz für andere wichtige Informationen übrig, da das Foto bereits auf dem Deckblatt abgebildet ist
  • Mit einem kreativ gestalteten Deckblatt kannst du dich von der Konkurrenz eindeutig abheben

Welche Nachteile hat ein Deckblatt in der Bewerbung?

Das Deckblatt kann jedoch auch schnell zur ungewollten Stolperfalle werden, denn:

  • Unstrukturierte und überladene Deckblätter können abschrecken
  • Manche Bewerber:innen fokussieren sich zu sehr auf das Deckblatt und setzen Prioritäten falsch
  • Das Risiko von Dopplungen mit dem Bewerbungsschreiben erhöht sich
  • Bei Online-Bewerbungen wächst die Dateigröße durch das Deckblatt mit integriertem Foto

Das gehört aufs Deckblatt

Wenn du dich dafür entscheidest, ein Deckblatt beizulegen, dann macht es Sinn, ein paar grundlegende Regeln zu beachten. Zwar gibt es bei der Deckblatt-Gestaltung keine strengen Richtlinien, allerdings soll das Deckblatt ja auch kein Reinfall werden. Die folgenden Punkte solltest du beachten:

  1. Auf das Deckblatt gehören dein Bewerbungsfoto, die gewünschte Position mit Überschrift (z.B. „Bewerbung als…“) sowie deine Kontaktdaten.
  2. Du kannst auch andere nützliche Infos hinzufügen, die dir wichtig erscheinen. Achte auf einen ausgewogenen Mix aus anspruchsvollem Design und den richtigen Informationen.
  3. Ein lieblos zusammengestelltes Deckblatt ist ein No-Go! Dann lieber gleich weg lassen.
  4. Deiner Kreativität sind grundsätzlich keine Grenzen gesetzt (v.a. wenn du dich in der Kreativbranche bewirbst). Allerdings solltest du es auch nicht übertreiben und Elemente vorsichtig wählen. Analysiere die Branche, die du mit deiner Bewerbung überzeugen möchtest.
  5. Lass dich inspirieren. Im Netz findest du unzählige Muster und Vorlagen, welche dir als Orientierung und Inspiration dienen können. Übernimm die Designs jedoch nicht 1:1, sondern füge einen individuellen Touch hinzu.

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13.04.2022 Alle Blogs Nach Oben